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SMS AG -
Schmidt Engineering - Schmidt Motorsport
- Ein
Schmetterling setzt sich durch -
Angefangen hat alles 1976
mit einer Drei-Mann-Werkstatt und dem festen
Willen, Qualitätsprodukte für den
Rallyesport zu entwickeln. Schnell stellten
sich erste Erfolge ein, die Schmidt
Fahrzeugtechnik wurde zur Schmidt Motorsport
GmbH. Aufträge von VW und Audi brachten
räumliche und personelle
Kapazitätserweiterungen – der Umzug ins
„Steinacher Kreuz“ war nur ein Meilenstein
in der Geschichte des Unternehmens.
1985 begann – entsprechend der
Unternehmensphilosophie – die Erweiterung
auf artverwandte Bereiche: Konrad Schmidt
erfüllte sich einen Traum, die
STALLION-Fabrik. Das vorhandene technische
Know-How und das durch den Motorsport
gegebene Umfeld ermöglichte die Entwicklung
und Produktion des „Traum-Sportwagens“.
Harald Peelen trat 1987 in die
Geschäftsleitung des Unternehmens ein und
das Unternehmensziel, die technischen
Entwicklungen und Erfahrungen des
Motorsports einem breiten Kundenkreis
zugänglich zu machen, mündete im Oktober
1987 in der Gründung des V.A.G.-Betriebes
KONRAD SCHMIDT GmbH. In den neu erbauten
Gebäuden in Cadolzburg bei Nürnberg heißt
die oberste Maxime seitdem, auch dem
Audi-Kunden Spitzenleistungen in Service,
Technik und Verkauf zu bieten.
Das Jahr 1991 brachte eine entscheidende
Veränderung der Unternehmensform: die
Schmidt Motorsport GmbH wurde in die SMS AG
Schmidt Engineering Schmidt Motorsport
umgewandelt. Aus der Drei-Mann-Werkstatt
hatte sich bis 1993 ein florierendes
Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern und
mehr als 45 Mio. DM Jahresumsatz entwickelt.
Bei allen wirtschaftlichen sowie
strukturellen Veränderungen und Erfolgen
diente der Motorsport im eigenen Haus immer
als Innovations- und Motivationsgeber.
Die SMS AG wurde mehr und mehr zu einem
Entwicklungszentrum und Entwicklungspartner
der Automobilindustrie.
Im Rahmen dieser Möglichkeiten wurde für die
AUDI AG in Ingolstadt das Coupé S2 bis zur
Serienreife entwickelt. Es entspricht
absolut den Ansprüchen der Großserie, was
Qualität, Laufleistung, Garantie und
Zuverlässigkeit angeht und ist doch ein
Hochleistungsautomobil mit überzeugenden
Fahrwerten. Weitere Steigerungen bietet SMS
mit den Revo-S-Versionen des Audi S2 und S4.
Seit 1977 stand die Rallye im Zentrum der
Motorsportaktivitäten von Konrad Schmidt und
seinen Mitarbeitern. Bei den bekanntesten
Rallyes der Welt wurden internationale
Spitzenfahrer und natürlich deren Fahrzeuge
eingesetzt. Namen wie Michele Mouton, Björn
Waldegaard, Per Eklund und natürlich Walter
Röhrl zählten dazu. Von 1990 bis 1992
konzentrierte die SMS AG ihre Aktivitäten
auf die Rundstrecke. Als offizielles Audi
Werksteam gelang 1990 auf Anhieb durch
Hans-Joachim Stuck mit dem Audi V8 quattro
der Gewinn der Deutschen Tourenwagen
Meisterschaft. Im Jahr 1991 erreichte „Strietzel“
Stuck vier weitere Laufsiege und einen
dritten Platz in der Gesamtwertung.
1993 kehrte die SMS AG auf die
Rallyestrecken der Welt zurück. Mit dem Audi
S2 Coupé und einem erfahrenen Team mit Sepp
Haider (A) als Fahrer und Klaus Wendel (D)
als Beifahrer wurden drei Läufe zur Rallye
Weltmeisterschaft bestritten. Als Ergebnisse
waren ein 7. Platz in Schweden und ein 5.
Platz in Australien zu verzeichnen.
Von der Volkswagen AG erhielt SMS den
Auftrag zur Entwicklung eines international
wettbewerbsfähigen Rallyefahrzeugs. Dies
gelang in überzeugender Manier: Auf Basis
des Golf entwickelten die Spezialisten ein
Rallyefahrzeug mit Allradantrieb, dessen
Motorleistung mit Turboaufladung rund 400 PS
beträgt. Die Arbeiten an diesem „A59“ wurden
bis zur Produktionsreife abgeschlossen.
In der Saison 1994 wurde mit der Simtek
Grand Prix Ltd., England eine Vereinbarung
über die Beteiligung in der Formel 1
getroffen.
Ebenfalls 1994 waren Einsätze in der Rallye
Weltmeisterschaft mit den Teams Ari Vatanen
(F) / Fabrizia Pons (I) und Raimund
Baumschlager (A) / Manfred Hiemer (D) zu
verzeichnen. Ein 5. Platz bei der Akropolis
Rallye in Griechenland sowie ein 5. Platz
bei der RAC Rallye in England waren ein
überzeugender Wiedereinstieg in dieses
Terrain.
In 1995 und 1996 lag das Hauptaugenmerk aus
motorsportlicher Sicht bei der Rallye
Europameisterschaft mit dem Team Marc Duez
(B) / Daniele Grataloup (F) sowie der
Österreichischen Rallyemeisterschaft mit dem
Team Kris Rosenberger / Siggi Schwarz auf
Ford Escort Cosworth Gr. A.
1996 bis 1998 entwickelte die SMS den Opel
Vectra STW und setzte ihn in den Jahren 1997
und 1998 - als offizielles Opel Werksteam -
ein.
Im Jahre 1998 gewannen wir für Opel die
Markenmeisterschaft.
Ab 1999 verstärkten wir unsere Aktivitäten
im Entwicklungsbereich für VW und Audi und
bauten einige Studien, Technikträger und
Sonderfahrzeuge für den VW Konzern. |
Chronik
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